Selbstmotivation

Selbstmotivation in deiner Ausbildung

Am Anfang der Ausbildung freust du dich sich sehr auf all die neuen Aufgaben, die auf dich zukommen. Auch der Gang in die Berufsschule macht Spaß. Du lernst viele neue Menschen kennen und machst die ersten Schritte im Arbeitsleben. Alles ist so neu und aufregend! Motiviert hängst du dich voll ins Zeug und gibst überall dein Bestes. Doch was passiert dann? Viele Azubis erleben früher oder später im Laufe ihrer Ausbildung einen kleinen Durchhänger. Das ist vollkommen normal. Damit du an deiner Ausbildung wieder genauso viel Freude hast wie zu Beginn, haben wir hier ein paar nützliche Tipps für mehr Motivation in der Ausbildung zusammengestellt.

Überall dort, wo es Lernprozesse gibt, ist Motivation ein Thema. Gerade die Ausbildung ist oftmals eine sehr lernintensive Zeit. Du kümmerst dich um die dir aufgetragenen Aufgaben im Betrieb, gehst in den Berufsschulunterricht, lernst gegebenenfalls gerade für eine Klausur und schreibst gleichzeitig noch an deinem Berichtsheft. Damit diese Belastung nicht in Dauerstress und absoluter Motivationslosigkeit resultiert, sind regelmäßige Auszeiten und Pausen ein unverzichtbares Muss!

Was genau ist Motivation?

Schaut man sich das Wort „Motivation“ an, wird klar, dass es sich um ein Motiv handelt, also um eine Absicht oder ein Bedürfnis. Wer sich also motivieren möchte, sollte sich über seine Absichten und Ziele im Klaren sein. Mit welcher Absicht verfolgst du deine Ausbildung? Du möchtest einen Beruf erlernen. Das Ziel ist, diese Absicht auch zu verfolgen und deine Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Definiere deine persönlichen Ziele und halte sie auch schriftlich fest. Fällst du wieder in ein Motivationstief, musst du dir nur noch deine Ziele wieder vergegenwärtigen. Und schon bekommst du gute Gründe dafür geliefert, warum du durchhalten solltest.

Wer motiviert ist, steigert seine Handlungsbereitschaft. Und diese ist es, die du während der Ausbildung auch so dringend benötigst. Schließlich gibt es viel zu lernen und auch in deinem Ausbildungsbetrieb möchtest du dich von deiner besten Seite zeigen. Wusstest du, dass es vielen Azubis häufig dann an Motivation fehlt, wenn sich lange kein Erfolgserlebnis eingestellt hat? Versuche die Gründe für deine fehlende Motivation zu ergründen. Setzt du dir womöglich unrealistische und zu hohe Ziele? Oder gibt es vielleicht zu wenig Feedback und Lob seitens deines Ausbilders? Je genauer du die Gründe für deine fehlende Motivation kennst, desto besser kannst du dagegen angehen.

Formen der Motivation

Motivation kann sowohl intrinsisch als auch extrinsisch sein. Dass bedeutet, dass diese von innen oder von außen kommen kann. Eine Motivation von außen kann zum Beispiel sein, dass dir deine Eltern versprochen haben ein Auto zu schenken, falls du deine Ausbildung erfolgreich abschließt. Eine intrinsische Motivation kommt von dir selbst. Spaß an der Arbeit wäre ein gutes Beispiel dafür. Wenn du das, was du tust, mit Freude erledigst, dann bist du auch immer motiviert. Wissenschaftlich konnte belegt werden, dass innere Motivation sehr viel stärker und langanhaltender ist als die äußere. Ein wichtiger Aspekt für mehr Motivation in der Ausbildung ist daher die Selbstmotivation. Im Folgenden erfährst du, wie du an deiner Selbstmotivation arbeiten kannst.

1. Tipp für mehr Motivation in der Ausbildung: Tue, was dir Spaß macht

Während der Ausbildung durchläuft fast jeder Azubi ab und zu Phasen, in denen sie oder er mit mangelnder Motivation zu kämpfen hat. Das bedeutet auf keinen Fall, dass die Wahl des Ausbildungsberufes ein Fehler war. Allerdings heißt das auch, dass du vermutlich irgendwie den Spaß an der Sache verloren hast. Nun gilt es, diesen Spaß wiederzufinden. Welche Aufgaben haben dir vor kurzem noch Freude bereitet? Verdeutliche dir, warum du diesen Ausbildungsberuf gewählt hast und warum dich diese Arbeit vor kurzem noch erfüllt hat. Durch solche positiven Denkweisen wird es dir leichter fallen, wieder zurück zu deiner alten Form zu finden.

2. Tipp für mehr Motivation in der Ausbildung: Denke positiv!

Wie bereits erwähnt, sind positive Denkmuster ein wichtiges Mittel, um wieder zu alter Energie und Motivation zu gelangen. Wer immer nur denkt: „Das schaffe ich eh nie“ oder „ich habe keine Lust mehr“ manipuliert sich damit nur selbst. Allein durch diese negativen Gedanken entsteht nicht nur eine psychische Blockade, sondern auch eine physische. Lass dich nicht durch negative Gedanken ausbremsen und kontrolliere bewusst, was du denkst. Sage dir immer wieder: „Das ist alles halb so wild“ und „ich schaffe das“ oder „ich kann das“.

3. Tipp für mehr Motivation in der Ausbildung: Sorge für einen Ausgleich

Die Ausbildung ist nicht alles. Auch wenn es stressig sein kann, solltest du anderen Lebensbereichen auch Zeit widmen. Gehst du deinen Hobbys weiterhin nach, dann steigert sich deine Gesamt-Zufriedenheit. Durch diese Ausgeglichenheit mit verschiedenen anderen Aspekten in deinem Leben wird sich auch mehr Zufriedenheit auf deine Ausbildung übertragen. Aus diesem Grund ist es wichtig, diese nicht zu vernachlässigen.

4. Tipp für mehr Motivation in der Ausbildung: Vertraue in deine Stärken

Jeder macht mal ein Tief durch. Fehlende Motivation kann durch eine vermasselte Klausur entstehen, oder wenn man im Ausbildungsbetrieb einen gröberen Fehler gemacht hat. Lass dich von solchen Rückschlägen nicht unterkriegen und vertraue in deine Stärken. Der beste Weg um damit umzugehen ist, es einfach abzuschütteln und weiterzumachen, als sei nichts gewesen. Häng dich wieder ins Zeug und es werden wieder Erfolgserlebnisse folgen.

5. Tipp für mehr Motivation in der Ausbildung: Den inneren Schweinehund überwinden

Du kannst dich einfach nicht dazu überwinden dein Berichtsheft zu schreiben? In deinem Kopf kreisen Gedanken darüber, wie sehr du viel lieber etwas anderes tun würdest? Sage dir selbst: Stop! Schalte diese Gedanken aus und setze dich an dein Berichtsheft. Fang einfach an. In der Regel vergeuden wir so viel Zeit damit, darüber zu klagen, wie sehr wir etwas nicht tun wollen, dass wir diese eine Sache in der Zeit des Meckerns längst erledigt hätten. Blende alle Gedanken aus und fange einfach an. Nach wenigen Minuten wirst du merken, dass das alles nicht so schlimm ist und du auch bald schon wieder fertig bist mit dieser unliebsamen Aufgabe.

Nur Motivation gibt uns die nötige Energie um durchzuhalten. Motivation regt zum Handeln an und weckt die Lebensgeister in uns. Vergegenwärtige dir immer deine Ziele und ziehe, wenn nötig, diese Tipps zu Rate. Ein bisschen Disziplin ist dabei zwar auch notwendig, aber das sollte für einen Azubi kein Problem sein. Denk immer daran, dass jeder mal in ein Motivationsloch fällt. Bleib am Ball und führe dir die guten Seiten deiner Ausbildung vor Augen, denn nur so schaffst du es, deine Ausbildung motiviert und erfolgreich durchzuziehen! 

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